eBook Lesegeräte: Formate, Bedienung und Benutzung
Es gibt eine Vielzahl verschiedener eBook-Formate, die teilweise speziell für entsprechende eBook Reader entwickelt wurden und nur von diesen gelesen werden können. Daher sind viele verschiedene und meist inkompatible eBook Reader im Angebot.
Die Abhilfe
Abhilfe kann das offen standardisierte ePub-Format schaffen, das inzwischen praktisch von jedem nennenswerten eBook Reader, außer Amazon’s Kindle, verstanden wird.
Einer gegen alle
Das bekannteste eBooks Lesegerät ist wohl der Amazon Kindle, der direkt vom Amazon Onlineshop mit eBooks gefüttert werden kann. Der Kindle benutzt ein eigenes, proprietäres Dateiformat, das auf dem offenen Mobipocket-Format basiert. Es unterstützt ein Digital Rights Management und wird in Dateien mit der Endung “azw” bespeichert, die ein Kindle-Benutzer allerdings normalerweise gar nicht zu Gesicht bekommt. Der Kindle kann als einziges eBook Lesegerät nicht das Standardformat ePub lesen, es ist speziell für die Verwendung mit dem Amazon Book-Store entwickelt. Das ePub-Format wurde von der Organisation “International Digital Publishing Forum” IDPF als offener Standard entwickelt und bis 2011 zum poulärsten Hersteller-unabhängigen Format für eBools entwickelt. EPub eBooks können auf allen gängigen Smartphones, Tablets und, bis auf die erwähnte Ausnahme Kindle, eBook Readern gelesen werden.
Besonderheiten der Bedienung
Im Gegensatz zu einem Tablet-PC oder Smartphone, verbraucht ein üblicher eBook Reader praktisch keinen Strom, so dass er nicht ständig Ein- und Ausgeschaltet werden muss. Die Anzeige ist von den optischen Eigenschaften, denen einer gedruckten Seite ähnlich. Daher brauchen eBooks Umgebungslicht, damit sie gelesen werden können, genau wie ein Buch. Unter normalen Lesebedingungen ist das ein Vorteil, da das Umgebungslicht den Kontrast erhöht und nicht verringert, wie bei einem LCD.
Das Format der Zukunft
Mit dem ePub-Format zeichnet sich eine Lösung für das Problem der inkompatiblen eBook-Formate ab. Der Kindle hat hier eine Sonderstellung, da er als praktisch einziges Gerät diesen Standard nicht unterstützt. Ob sich das in Zukunft ändert, steht noch nicht fest.
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